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Interview mit Mariel Beugels von den Frisch Auf Frauen!

By 16. März 2026News

Vom Spielfeld ins agnes: Mariel Beugels von den FRISCH AUF FRAUEN über Handball, Familie und ihren perfekten Shopping-Tag

Für unsere Interviewreihe „Blick über den Tellerrand“ trifft agnes-Quartiersmanager Joachim Trender Mariel Beugels von den FRISCH AUF Göppingen-Frauen auf einen Kaffee im Nice Coffee. Zwischen Eis-Latte, Handballtalk und einem kleinen Abstecher durch die Shops im agnes spricht die niederländische Bundesliga-Spielerin über ihren Alltag zwischen Sport und Familie, ihre Heimat – und darüber, warum ein entspannter Shoppingbummel für sie manchmal die schönste Auszeit ist.

Mariel Beugels ist seit ihrem Wechsel vom ehemaligen Erstligisten LUGI HF zu FRISCH AUF Göppingen fester Bestandteil des Teams. Auf dem Spielfeld übernimmt sie Verantwortung, bringt Erfahrung aus nationalen und internationalen Ligen ein und sorgt mit ihrem Können und Teamgeist dafür, dass die Mannschaft in der Bundesliga konkurrenzfähig bleibt. In ihrer Elternzeit bleibt sie eng mit der Mannschaft verbunden und lebt den Spirit, der die FRISCH AUF Frauen ausmacht. Auch abseits des Spielfelds ist Mariel voll im Handballfieber: Ihr Lebenspartner Rutger ten Velde spielt ebenfalls in der 1. Liga – und ebenfalls bei FRISCH AUF. Gemeinsam managen sie ihren Alltag mit ihrer kleinen Tochter wie ein eingespieltes Team – Organisation, Power und Leidenschaft sind hier Programm.

Viel Spaß bei unserem Interview:

JT: Herzlich willkommen im agnes, liebe Mariel – vielen Dank für deine Zeit für einen Blick über den Tellerrand. Und nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag! Du bist in den Niederlanden geboren. Wie geht es dir hier in Göppingen?
MB: „Mir geht es hier sehr gut. Die Menschen sind offen und sehr zuvorkommend. Die Mannschaft, mit der ich extrem viel Zeit verbringe, ist einfach toll und unterstützt mich sehr – kurzum: Ich fühle mich hier sehr wohl.“

JT: Was vermisst du aus deiner Heimat am stärksten?
MB: „Bei uns in den Niederlanden ist sonntags richtig viel los. Du triffst dich mit Freunden zum Sonntagsbrunch, anschließend geht man gemeinsam shoppen und am späteren Nachmittag trinkt man noch eine Kleinigkeit zusammen. So etwas auch in Göppingen zu haben – das wäre sehr schön.“

JT: Du musst viele Aufgaben unter einen Hut bringen: Bundesliga-Handball, Auswärtsspiele, Familie. Wie schaffst du das alles?
MB: Mariel lacht. „Nun, das ist ganz einfach: ein aktuell geführter Kalender und perfekte Planung.“ Sie schmunzelt und ergänzt: „Spaß beiseite – es ist wirklich viel zu koordinieren. Aber ich habe viele Freunde, die mich unterstützen. Am Ende klappt es dann doch immer.“ Dann lacht sie noch einmal.

JT: Was machst du, um zu entspannen?
MB: „Handball ist für mich nicht nur anstrengend – ich bekomme dabei auch den Kopf frei“, sagt sie und lacht wieder. „Aber ehrlich: einfach mal einen Film zu Ende schauen zu können – das ist aktuell tatsächlich entspannend.“

JT: Welche Sportarten würdest du neben Handball gerne ausprobieren?
MB: „Skifahren und Snowboarden würde ich sehr gerne einmal ausprobieren. Im Sommer würde ich gern paddeln gehen. Und im Urlaub spiele ich gerne Beachvolleyball mit Freunden“, sagt sie lächelnd. „Aber auch da spiele ich auf Sieg.“

JT: Am 01.02.2026 spielte Deutschland gegen Dänemark um die Goldmedaille. Für wen hast du die Daumen gedrückt?
MB: „Oh, das ist eine schwere Frage“, sagt Mariel. „Dänemark zu ärgern, das hätte schon etwas. Aber wie sie aktuell Handball spielen – das ist wirklich richtig gut.“

JT: Was würdest du mit 48 Stunden freier Zeit tun?
MB: Mariel lacht. „Familie!!! Ich würde zu meiner Familie nach Holland fahren und alle zu einem entspannten Shopping-Bummel einladen. Und wahrscheinlich würde ich mir auch ein paar verrückte Sachen kaufen.“

Beim Shoppingbummel darf eine kurze Kaffeepause natürlich nicht fehlen. Im Nice Coffee sprechen wir deshalb auch über eines der typischsten Getränke der Niederlande: Kaffee. In Mariels Heimat gehört er zu fast jeder Mahlzeit dazu – so selbstverständlich, dass sogar die traditionelle „Koffietafel“, das niederländische Vormittagessen, nach ihm benannt ist. Meist wird er vergleichsweise stark getrunken, oft mit Milch und Zucker.

JT: Verrate mir doch bitte dein Lieblingsgetränk – ist es wie bei vielen Holländern tatsächlich auch Kaffee?
MB: „Eis-Latte!“

JT: Und was naschst du gerne zum Kaffee?
MB: „Zimtschnecken oder Zimtknoten, Käsekuchen – und zuhause am liebsten Apfelkuchen.“

JT: Abgesehen vom Handballfeld – wo ist dein Lieblingsort?
MB: „Zuhause bei meiner Mutter – bei einem gemeinsamen Hundespaziergang.“

JT: Hast du bei deinem vollen Kalender überhaupt noch Zeit für dich – zum Beispiel zum Shoppen?
MB: Mariel lacht.„Bei zwei Handballteams in der Familie ist immer etwas los. Da bleibt wenig Zeit für Privates. Von daher wäre Shoppen mit meiner Tochter hier im agnes perfekt.“

Beim kurzen Abstecher zu Snipes bleibt ihr Blick schließlich bei einer blauen Adidas-Trainingshose hängen. Dann lacht sie, greift nach einem kleinen blauen Baby-Handballschuh – und lächelt. Ein Moment, der zeigt, wie sehr sie solche entspannten Augenblicke genießen kann.

Vielen Dank, Mariel, für die Zeit und die Einblicke in dein Leben – auf und neben dem Spielfeld. Wir wünschen Dir viel Spaß und tolle Erfolge bei den anstehenden Spielen und bleib bitte gesund!